Prävention sexueller Gewalt
Schutz, Verantwortung und Selbstbestimmung
Sexuelle Bildung, Prävention und Intervention gehören untrennbar zusammen: Eine wirksame Prävention sexueller Gewalt ist ohne fundierte sexualpädagogische Arbeit/Konzepte nicht denkbar. Es werden differenzierte Kriterien zur Einschätzung sexueller Grenzverletzungen unter Kindern und Jugendlichen vermittelt und die Handlungssicherheit im pädagogischen Alltag gestärkt. Die Teilnehmenden lernen, Verdachtsfälle fachlich fundiert zu bewerten, strukturiert zu dokumentieren und auf Grundlage eines Interventionsplans professionell zu handeln. Rechtliche Rahmenbedingungen sowie Fragen von Verantwortung, Partizipation und Schutzkonzeptentwicklung werden praxisnah bearbeitet. Ziel ist es, eine Haltung zu entwickeln, die Schutz, Selbstbestimmung und lustorientierte sexuelle Bildung gleichermaßen berücksichtigt.