Sexualität und psychische Beeinträchtigung
Sexualität in Krisen und Veränderungsprozessen begleiten
Psychische Beeinträchtigungen können das Erleben von Körper, Nähe, Lust, Beziehung und Intimität auf unterschiedliche Weise beeinflussen. Unsere Fortbildungen vermitteln ein differenziertes Verständnis dafür, wie psychische Krisen, Erkrankungen, Stigmatisierung, biografische Erfahrungen oder medikamentöse Behandlungen mit Sexualität und Beziehungsgestaltung zusammenwirken können.
Im Fokus stehen die Wahrung sexueller Selbstbestimmung, eine sensible Kommunikation und der professionelle Umgang mit Verletzlichkeit, Abhängigkeiten und möglichen Gefährdungen. Die Teilnehmenden reflektieren eigene Unsicherheiten und vorschnelle Zuschreibungen und entwickeln Handlungssicherheit für eine ressourcenorientierte Begleitung, die weder sexualisiert noch entsexualisiert und die Grenzen des eigenen professionellen Auftrags berücksichtigt.