Transkulturelle sexuelle Bildung
Diskriminierungssensible und inklusive Bildungsarbeit
In einer vielfältigen Gesellschaft erfordert sexuelle Bildungsarbeit eine konsequent transkulturelle Perspektive, die Differenz nicht als Defizit, sondern als Ressource begreift. In den Fortbildungen werden eigene Werte, Normen und Moralvorstellungen reflektiert, die sowohl durch Begegnungen mit vermeintlich Fremdem als auch durch das Thema Sexualität selbst berührt werden. Aufbauend auf forschenden und praxisorientierten Ansätzen aus der transkulturellen Sexualpädagogik setzen sich die Teilnehmenden mit zentralen Kompetenzen für eine diskriminierungssensible und inklusive Bildungsarbeit auseinander. Im Fokus stehen Methoden und Strategien, die Dialogfähigkeit fördern und den professionellen Umgang mit Wertedifferenzen in unterschiedlichen Arbeitsfeldern unterstützen. Gemeinsam werden gelingende Bedingungen für Wertediskussionen mit verschiedenen Zielgruppen erarbeitet und auf die eigene Praxis übertragen. Seminarunterlagen und Handouts werden den Teilnehmenden digital zur Verfügung gestellt.